Behandlungsangebot

Psychotherapie
In der Therapie geht es darum, erlernte unvorteilhafte Verhaltensweisen (z.B. Vermeidungsverhalten) im Alltag aufzudecken, zu hinterfragen und alternative, hilfreichere Verhaltensweisen zu entwickeln.

Dafür greife ich nach einer detaillierten Diagnostik und Entwicklung eines gemeinsamen Störungsverständnisses auf ein Repertoire wissenschaftlich fundierter Interventionen nach aktuellem Wissensstand zurück.

Auch die in der Therapiesituation entstehenden zwischenmenschlichen Beziehungsaspekte werden genutzt, um mögliche Zusammenhänge zu aktuellen Problemen, insbesondere im sozialen Bereich, herzustellen.

Mein therapeutisches Verständnis bezieht sich auf den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe (Selfmanagement-Ansatz nach Kanfer) sowie auf ein ressourcenorientiertes Vorgehen. Dies bedeutet, dass ich aktiv mit dem/der Patienten/in nach geeigneten, individuellen Lösungsmöglichkeiten suche, um mit dem bestehenden Problem umgehen zu lernen.

Behandlungsspektrum
Ich behandle das Spektrum psychischer Störungen nach dem ICD-10, Kapitel V mit dem Schwerpunkt auf affektiven Störungen (insbesondere Depressionen), Angststörungen (Phobien, Soziale Ängste, Panikstörung, Zwangsstörungen, Generalisierte Angststörungen), Folgestörungen nach traumatischen Erlebnissen (insbesondere Posttraumatische Belastungsstörung) sowie Störungen, die insbesondere interaktionell zu Leiden führen (sogenannte Persönlichkeitsstörungen).

Wöchentliche Gespräche
Die therapeutischen Gespräche dauern 50 Minuten und finden in der Regel einmal wöchentlich statt. Die Patienten/Patientinnen sollten zusätzlich mehrere Stunden wöchentlich einplanen, um sich mit ihrem persönlichen Veränderungsprozess zu beschäftigen (z. B. in Form von Wahrnehmungs-und Entspannungsübungen, Therapietagebüchern, Verhaltensexperimenten oder Lektüre).